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Verschlüsselungstrojaner legt Unternehmen lahm

HazardKrypto-Locker sorgen immer wieder für Aufsehen. Diese digitalen Erpresser für Windows-Systeme können schnell ganze Abteilungen lahmlegen, wie Fälle in Deutschland und der Schweiz zeigten. Das BSI warnt regelmäßig vor derartigen Schadsoftwarewellen. https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2016/Krypto-Trojaner_22022016.html

Aktuell verschlüsseln die Schadprogramme Dateien und erpressen die Nutzer zur Zahlung einer Geldsumme. Vor dem Hintergrund der aktuellen Vorfälle im Zusammenhang mit Verschlüsselungs-Trojanern wie "Locky" und "TeslaCrypt" mit ca. 5.000 Neuinfektionen pro Stunde, weist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf die Bedeutung von Backups und Datensicherungen hin. Daher kann einer zuverlässigen und regelmäßig durchgeführten  Backuproutine nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt werden. Idealerweise findet die Datensicherung an einem Ort statt, den ein Trojaner nur schwer erreichen kann. Hierfür bieten sich   abgesetzte Netze und besonders geschützte Backupszenarien an. Alternativ können auch z.B. USB-Festplatten genutzt werden, die man nur bei Bedarf mit dem Rechner verbindet (nur bei Einzelarbeitsplätzen sinnvoll).

Eine Besonderheit der aktuellen Ransomware „Locky“ verschlüsselt nicht nur den Rechner, auf dem er eingedrungen ist, sondern verbreitet sich über vorhandene Netzwerke weiter und befällt alle Rechner, die er so erreichen kann. Das berichtet etwa das Fraunhofer-Institut in Bayreuth, bei dem Locky einen zentralen Server verschlüsselt und damit etwa 60 verbundene PC-Arbeitsplätze unbrauchbar gemacht hat (WZ vom19. Februar 2016). Der Trojaner sei offenbar über einen der Arbeitsplätze ins Instituts-Netzwerk gelangt und habe sich dann selbstständig weiter kopiert.

 

Aktueller Stand bei der Datenwiederherstellung

Derzeit stiegen die Anfragen nach Datenrettungen im Zusammenhang mit unzugänglichen Daten stark an, sowohl durch Privatanwender als auch durch Unternehmen. Täglich seien in Deutschland etwa 18 Prozent mehr Anfragen im Zusammenhang mit Krypto-Lockern zu verzeichnen, in den Niederlanden 10 Prozent und in der Schweiz sogar 27 Prozent.

 

Wir schaffen Abhilfe

Die Spezialisten von  DRIMALSKI & Partner konnten in vielen Fällen die Daten retten. Zwar seien die Abläufe hier etwas länger als bei den klassischen Fällen wie versehentlicher Löschung oder physikalischen Schäden, trotzdem sind die Chancen für eine Wiederherstellung der Daten bei intakten Backupmedien in den meisten Fällen gut. Will man den Fängen der digitalen Erpresser entkommen, braucht man neben Aufmerksamkeit aber auch fundiertes Grundlagenwissen. Informationen über geeignete Sicherheitsmaßnahmen bietet DRIMALSKI & Partner allen Interessierten unter:

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